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Bis zu 60.000Ab 1.10.2026|Bis 1.12.2026Geplant

Gefördert werden sechsmonatige Market Feasibility Projects, mit denen innovative KMU die technische und kommerzielle Machbarkeit ihrer Innovation in einem konkreten Zielmarkt in Afrika, Amerika, Asien oder Ozeanien prüfen. Untersucht werden können technische, marktbezogene, rechtliche und sozioökonomische Rahmenbedingungen. Voraussetzung ist die Zusammenarbeit mit einer unabhängigen lokalen Organisation im Zielland als Haupt-Subauftragnehmerin sowie ein ausschließlich ziviler Anwendungsfokus.

Zielgruppe

Standort: Europäische UnionFrühphaseMittlere PhaseSpätphase

Innovative kleine und mittlere Unternehmen (inkl. Startups) gemäß EU-KMU-Definition mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat, Island, Israel, Norwegen, der Schweiz, Türkiye oder dem Vereinigten Königreich, die seit mindestens zwei Jahren rechtlich bestehen. Die Innovation muss zu Projektbeginn mindestens TRL 4 erreicht haben und darf im Zielmarkt TRL 8 nicht überschreiten (bei weiteren geplanten F&E-Aktivitäten TRL 7 als Richtwert). Alle Branchen und Technologiebereiche sind zugelassen, es gibt keinen thematischen Fokus.

Innovatives Projekt oder Geschäftsmodell erforderlich

Leistungen

Finanzielle UnterstützungZuschuss

Nicht rückzahlbarer Fixbetrag-Zuschuss von 60.000 Euro pro Market Feasibility Project. Die maximale Förderquote beträgt 70 %, die förderfähigen Gesamtkosten müssen daher mindestens 86.000 Euro betragen (Eigenanteil ab 26.000 Euro). Auszahlung in zwei Schritten: 70 % (42.000 Euro) zu Projektbeginn, 30 % (18.000 Euro) nach Projektabschluss und Annahme des Abschlussberichts. Förderfähige Kosten umfassen Personal-, Subauftrags-, Reise- und Sachkosten sowie Abschreibungen; indirekte Kosten werden pauschal mit 25 % der direkten Kosten (ohne Subaufträge) berechnet. Maximale Projektlaufzeit: sechs Monate. Gesamtbudget der Ausschreibung: 4,2 Mio. Euro für bis zu 70 Projekte.

Einreichung

Ausschreibung aktuell als "geplant" markiert. Einreichzeitraum: 01.10.2026 bis 01.12.2026, 14:00 Uhr (MEZ), zentral über die Eureka-Einreichplattform. Nach Fristablauf erfolgt eine formale Förderfähigkeitsprüfung, danach Bewertung durch zwei unabhängige internationale Expert:innen nach den Kriterien Exzellenz, Wirkung sowie Qualität und Effizienz der Umsetzung; die besten 105 Anträge kommen ins unabhängige Bewertungsgremium und die Ethikprüfung. Ergebnisse werden voraussichtlich im ersten Trimester 2027 kommuniziert.

Ausschlüsse

Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in Insolvenz oder im Insolvenzverfahren befindliche Unternehmen sowie Unternehmen mit Verurteilungen wegen Betrugs oder anderer finanzieller Unregelmäßigkeiten sind ausgeschlossen. Programmspezifisch: Unternehmen, die bereits in einer früheren Innowwide-Ausschreibung 2022, 2023, 2024 oder 2025 gefördert wurden, sind nicht antragsberechtigt. Projekte mit militärischer Anwendung sind ausgeschlossen. Es dürfen keine förderfähigen Gesamtkosten unter 86.000 Euro vorliegen und die Subauftragskosten dürfen nicht null Euro betragen.

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