Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte zu drei Themen: die Wirkung von PFAS-Chemikalien auf Biodiversität und Ökosystemleistungen, systemische Ansätze für transformativen Wandel zugunsten der Biodiversität (Governance, Verhalten, Wissenssysteme) sowie das Verständnis und die Steuerung von Biodiversitätswirkungen der Clean-Tech- und Digitalindustrie. Zielgruppe sind Forschungskonsortien, die transdisziplinär arbeiten und Sozial- und Geisteswissenschaften sowie relevante Stakeholder einbinden.
Transdisziplinäre Forschungskonsortien aus EU- und assoziierten Ländern, u.a. Forschungseinrichtungen, Industriepartner (insbesondere Clean-Tech- und Digitalindustrie), zivilgesellschaftliche Organisationen und Behörden. Einbindung von Sozial- und Geisteswissenschaften (SSH) erforderlich, bei einem Topic zusätzlich Multi-Akteur-Ansatz. Geografische Abdeckung über mehrere biogeografische Regionen bei einem Topic vorausgesetzt.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse (Lump Sum) für Verbundprojekte (Research and Innovation Actions). Die Förderhöhe pro Projekt liegt zwischen € 4 Mio. und € 6 Mio., das Gesamtbudget der Ausschreibung beträgt rund € 41,4 Mio. für insgesamt 8 erwartete Projekte.
Die Ausschreibung ist derzeit geplant (Forthcoming). Öffnung am 13.10.2026, einstufiges Verfahren mit Einreichfrist am 14.01.2027. Bewertung durch unabhängige Gutachter anhand der Standardkriterien der Horizon Europe General Annexes.
Diese Ausschreibung bündelt 3 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert wird die Erforschung der Mechanismen, durch die per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) Biodiversität, Ökosysteme und deren Dienstleistungen beeinflussen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen Wissenslücken schließen und politischen Entscheidungsträgern bei Schutz, Wiederherstellung und Risikobewertung helfen.
Gefördert wird transdisziplinäre Forschung an den Schnittstellen von Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren. Die Arbeiten sollen die indirekten Treiber von biodiversitätschädlichen Praktiken aufdecken und evidenzbasierte Lösungen entwickeln.
Gefördert wird das Verständnis für Auswirkungen der europäischen Reindustrialisierung und Dekarbonisierung auf die Biodiversität über gesamte Wertschöpfungsketten. Ziel ist es, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungen transparenter zu machen und Industrien mit Lösungen für eine naturverträgliche Wirtschaft auszustatten.
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Robert Kopka
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