Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte zu wasser- und nährstoffschonender Landwirtschaft mit digitalen Tools, Resilienz ländlicher und urbaner Gemeinschaften, KI-gestützter Lebensmittelanalyse, diversifizierten Anbausystemen und Wertschöpfungsketten, Carbon Farming, Mikrobiom-Lösungen für Lebensmittelsysteme und Nutztiere, Politikgestaltung für Landwirtschaft und Forstwirtschaft sowie Arktis- und Antarktisforschung zu Governance und Umweltschutz. Angesprochen sind multi-akteurs-basierte Konsortien aus Forschung, Wirtschaft, Landwirtschaft und Verwaltung. Voraussetzung ist meist die Anwendung des Multi-Akteurs-Ansatzes und die Einbindung von SSH-Expertise.
Konsortien aus Forschungseinrichtungen, Universitäten, Unternehmen (inkl. KMU und Startups), Landwirten, Beratern, öffentlichen Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die im Rahmen des Multi-Akteurs-Ansatzes zusammenarbeiten. Zielgruppen variieren je Topic: Landwirte und Agrartechnologieanbieter, Lebensmittel- und Bioökonomie-Unternehmen, Zertifizierungsstellen, lokale und regionale Verwaltungen sowie Polar- und Klimaforschungseinrichtungen. Alle Unternehmensgrößen zulässig, Beteiligung von KMU und Startups wird gefördert.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Pauschalbeträgen (Lump Sum) für Forschungs-, Innovations- und Koordinierungsprojekte. Die Förderhöhe pro Projekt reicht über alle Unterprogramme von € 5 Mio. bis € 11 Mio. Das Gesamtbudget der Ausschreibung beträgt rund € 170,1 Mio.
Die Ausschreibung ist derzeit als "Forthcoming" (geplant) gelistet. Öffnung am 20.04.2027, Einreichfrist (einstufig) am 23.09.2027. Die Bewertung erfolgt einstufig nach Einreichschluss durch ein Evaluierungsgremium gemäß den Standardverfahren des Horizon Europe Programme Guide.
Einzelantragsteller sind ausgeschlossen, es werden Konsortien mit Beteiligten aus mehreren Ländern vorausgesetzt (Standard-Horizon-Europe-Förderfähigkeitsregeln). Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sowie Ausschlussgründe gemäß EU-Finanzregularien (Annex C) gelten wie in allen Horizon-Europe-Aufrufen.
Diese Ausschreibung bündelt 13 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden digitale Lösungen und Werkzeuge, die Landwirten helfen, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasser- und Nährstoffmangel zu erhöhen. Projekte sollen durch Monitoring und datengestützte Entscheidungsfindung die Resilienz steigern, den Übergang zum Grünen Deal unterstützen und Umweltbelastungen senken.
Gefördert werden Projekte zur Steigerung der Resilienz ländlicher Gemeinschaften gegenüber Klima-, Umwelt- und wirtschaftlichen Schocks. Projekte sollen lokale Governance-Strukturen stärken, die Beteiligung junger Menschen fördern und ein besseres Verständnis für ländliche Besonderheiten in der Krisenvorbereitung schaffen.
Gefördert wird die Entwicklung von KI-Werkzeugen zur schnelleren Analyse komplexer Lebensmittel-Daten und zur Identifikation und Quantifizierung von Chemikalien in Lebensmitteln. Projekte sollen Synergien zwischen Wissenschaft, Forschungsinfrastrukturen und Industrie fördern.
Gefördert werden Innovationen für vielfältigere Anbausysteme, die die Rentabilität steigern und Biodiversität fördern. Projekte sollen Landwirte bei der Diversifizierung unterstützen, lokale Wertschöpfungsketten entwickeln und den Wissensaustausch über die Vorteile diversifizierter Anbausysteme verbessern.
Gefördert werden Projekte zur Quantifizierung von Kohlenstoff-Anbaumaßnahmen und zur Integration in ein einheitliches Monitoring-, Berichts- und Verifizierungssystem. Ziel ist es, die EU-Verordnung zu Kohlenstoffabbau und Kohlenstoff-Landwirtschaft umzusetzen und technische Unterstützung für Akteure bereitzustellen.
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Robert Kopka
StartMatch Gründer & CEO
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