Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte zu acht Themen: energieeffiziente KI-Rechenzentren, dezentrale und föderierte KI-Datenverarbeitung, konvergente Telco-Edge-Cloud-Infrastruktur, internationale KI-Kooperation mit Ländern niedrigen und mittleren Einkommens, fortschrittliche Hardware für Virtual Worlds, KI-Innovationswettbewerbe in Gesundheit, Fertigung und autonomem Fahren, KI-gestützte Robotik für die Industrie sowie sichere und recheneffiziente Frontier-KI-Lösungen. Zielgruppe sind Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Konsortien, die technologische Innovationen entwickeln, testen und zur Marktreife bringen.
Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen (inkl. KMU) und Konsortien aus mehreren Ländern, die an KI, Datenverarbeitung, Rechenzentren, Virtual Worlds, Robotik oder internationaler digitaler Zusammenarbeit arbeiten. Je nach Thema werden Industriepartner aus Gesundheit, Fertigung oder Fahrzeugbau als Kernpartner verlangt, SSH-Expertise, oder Partner aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Einige Themen verlangen den Aufbau eines mehrstufigen Wettbewerbs mit Weitergabe von Fördermitteln an Dritte (v.a. SMEs).
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbare Zuschüsse (Research and Innovation Actions bzw. Innovation Actions) für einzelne Projekte, deren Förderhöhe je nach Unterprogramm zwischen rund € 1,5 Mio. und € 44 Mio. liegt. Das Gesamtbudget der Ausschreibung über alle acht Themen beträgt € 258 Mio. Einzelne Themen sehen zusätzlich finanzielle Unterstützung für Dritte (Kaskadenfinanzierung) im Rahmen mehrstufiger Wettbewerbe vor.
Die Ausschreibung ist noch nicht geöffnet (Status: Forthcoming). Öffnung: 17.11.2026, Einreichfrist für alle acht Themen: 18.03.2027, einstufiges Verfahren. Die Entscheidung erfolgt nach Evaluierung durch unabhängige Gutachter gemäß den allgemeinen Anhängen des Arbeitsprogramms; bei mehreren Themen wird zusätzlich eine ausgewogene Portfolioabdeckung (z.B. nach Teilbereichen oder Sektoren) sichergestellt.
Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sowie Ausschlüsse gemäß Annex C des Arbeitsprogramms. Bei mehreren Themen sind Einrichtungen ausgeschlossen, die direkt oder indirekt von China oder chinesischen Rechtsträgern kontrolliert werden (kritische Technologiebereiche). Bei DIGITAL-EMERGING-04 ist die Teilnahme auf Mitgliedstaaten, Island, Norwegen sowie bestimmte assoziierte Drittstaaten beschränkt; Empfänger von Drittmittelförderung dürfen nicht mehrheitlich aus nicht förderfähigen Ländern kontrolliert werden.
Diese Ausschreibung bündelt 8 eigenständige Themen. Jedes wird separat eingereicht und bewertet.
Gefördert werden Pilotprojekte und Demonstrationsanlagen für energieeffiziente und nachhaltige KI-Datenverarbeitung in Rechenzentren. Die Projekte sollen Innovationen entwickeln, die Wärmeleitung von hochleistungs-KI-Chips optimieren, neuartige Backup-Stromsysteme schaffen und Rechenzentren insgesamt für KI-Verarbeitung energieeffizienter gestalten.
Gefördert werden Systemprototypen und Demonstrationen zur Stärkung lokaler KI-Ökosysteme in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die Projekte sollen maßgeschneiderte KI-Lösungen lokal angepasst umsetzen und nachhaltige sozioökonomische Auswirkungen in Bereichen wie Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft erzielen.
Gefördert werden Entwicklungen von innovativer XR-Hardware, fortgeschrittenen Headsets, Bildschirmen, tragbaren Geräten und haptischen Komponenten sowie nicht-invasiven Brain-Computer-Interfaces. Die Projekte sollen alle menschlichen Sinne ansprechen und immersive Erfahrungen schaffen, die Realität und digitale Umgebungen verschwimmen lassen.
Gefördert werden challenge-orientierte KI-Lösungen in strategischen Sektoren wie Gesundheitswesen, Mobilität und Fertigung. Die Projekte sollen technologische Fortschritte vorantreiben, die Wettbewerbsfähigkeit der KI-Gemeinschaft erhöhen und die Adoption von KI-Technologien in diesen Schlüsselbranchen beschleunigen.
Gefördert werden Entwicklungen von modularen und interoperablen Integrationslösungen für KI-Robotik in der Industrie. Die Projekte sollen einheitliche Rahmenwerke, standardisierte Protokolle und Integrationsfähigkeiten schaffen, um Robotiklösungen schneller zu skalieren und europäische Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen.
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Robert Kopka
StartMatch Gründer & CEO
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