Das Programm fördert thematisch offene Pionierprojekte in allen Disziplinen der Grundlagenforschung. Forschende können sich über mehrere Jahre spezifischen Forschungsfragen widmen. Zielgruppe sind Wissenschaftler aller Fachdisziplinen. Voraussetzung ist eine entsprechende wissenschaftliche Qualifikation zur Projektleitung sowie die Durchführung an einer geeigneten österreichischen Forschungsstätte.
Das Angebot richtet sich an Forscherinnen und Forscher aller Fachdisziplinen, die ein Projekt im Bereich der Grundlagenforschung an einer österreichischen Forschungsstätte durchführen möchten. Der Projektleiter muss über eine entsprechende wissenschaftliche Qualifikation verfügen und international sichtbare Publikationen vorweisen. Es gibt keine Einschränkungen bezüglich Branchen oder Technologien.
Es werden projektspezifische Mittel für Personal- und Sachkosten (Geräte, Material, Reisen, sonstige Kosten) sowie 5 % allgemeine Projektkosten bereitgestellt. Es gibt keine festgelegte maximale Fördersumme; die Höhe der beantragten Mittel bestimmt die Anzahl der notwendigen Gutachten. Die Finanzierung der eigenen Stelle des Projektleiters ist möglich. Die maximale Förderdauer beträgt 48 Monate.
Die Einreichung von Anträgen ist laufend über das elektronische Antragsportal elane möglich, es gibt keine Einreichfristen. Die Vergabeentscheidung erfolgt durch das Kuratorium des FWF auf Grundlage einer internationalen Begutachtung. Es finden fünf Vergabetermine pro Jahr statt. Das Begutachtungsverfahren dauert in der Regel etwa sechs Monate. Das Programm ist aktuell offen.
Ausgeschlossen sind Wissenschaftler, die zum Zeitpunkt der Antragstellung ihren institutionellen Forschungsmittelpunkt überwiegend (mehr als 50 %) im Ausland haben und planen, diesen während der Projektdurchführung beizubehalten. Zudem sind Personen ausgeschlossen, die die geforderte Publikationsleistung (international sichtbar, qualitätsgesichert) der letzten fünf Jahre nicht erbringen können.
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Robert Kopka
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