
FFG Life Sciences: Bis zu €3 Millionen für F&E-Projekte
Das Austrian Life Sciences Programme der FFG fördert innovative F&E-Projekte und klinische Studien österreichischer Unternehmen mit einem Gesamtbudget von €45 Millionen.
Ein negativer Bescheid zur Forschungsprämie ist noch lange nicht das Ende. Es gibt mehrere Möglichkeiten, doch noch an die Prämie zu kommen.

Das erwartet euch in dieser Ausgabe
- Deep Dive - Forschungsprämie abgelehnt? Und jetzt?
- StartMatch News - StartMatch ist 1 Jahr alt
- FörderRadar - Neue und auslaufende Förderungen
Im Deep Dive stellen wir euch regelmäßig ein Finanzierungs- oder Förderthema im Detail vor. Heute:
Es kommt immer wieder vor, dass eine Forschungsprämie nicht sofort anerkannt wird. In den meisten Fällen liegt das an einem negativen Gutachten durch die FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH.
Aber ein negatives Gutachten ist noch lange nicht das Ende! Es gibt mehrere Möglichkeiten, doch noch an die Forschungsprämie zu kommen.
Bevor das Finanzamt einen negativen Bescheid erlässt, wird bei Unklarheiten oder abgelehnten Schwerpunkten ein Ergänzungsersuchen gestellt. Das ist kein Grund zur Panik, sondern ein wichtiges Zeitfenster.
Bei der ursprünglichen Beantragung der Forschungsprämie stehen in FinanzOnline nur 3.000 Zeichen zur Verfügung, um das gesamte Projekt zu beschreiben.
Das reicht jedoch oft nicht aus, um die technische Herausforderung, die Neuartigkeit und die Risiken nachvollziehbar zu machen.
Die Stellungnahme auf das Ergänzungsersuchen hat keine Zeichenbegrenzung. Ihr könnt eine erweiterte technische Beschreibung verfassen und zusätzlich Beilagen wie Grafiken, Skizzen, Versuchsberichte oder andere Dokumente als PDF hochladen.
Damit lässt sich das Projekt deutlich fundierter, technischer und verständlicher darstellen als im ursprünglichen Antrag mit nur 3.000 Zeichen.
Die Stellungnahme wird in FinanzOnline unter "Anträge/Ergänzungsersuchen" eingebracht: kurzer Einleitungstext und dann die entsprechenden Dokumente (PDF etc.) hochladen. Wichtig: Die Stellungnahme muss innerhalb der angegebenen Frist abgegeben werden.
Die Stellungnahme wird dann vom Finanzamt wieder an die FFG zur Beurteilung weitergeleitet. Unsere Erfahrung zeigt, dass ein großer Teil der Ergänzungen (bei wirklich innovativen Projekten) letztendlich erfolgreich ist. Lasst euch also nicht gleich entmutigen!
Ein Praxis-Tipp: Auch wenn es keine Zeichenbegrenzung gibt, solltet ihr es nicht übertreiben. Bei der FFG sitzen auch nur Menschen. Eine Stellungnahme von 30 Seiten kann im Zweifel eher abschreckend als überzeugend wirken. Fokussiert euch auf die wesentlichen Punkte.
Sollte auch nach der Stellungnahme ein negativer Bescheid kommen, kann innerhalb eines Monats eine Beschwerde eingebracht werden. Auch diese wird über FinanzOnline unter "Anträge/Ergänzungsersuchen" eingereicht.
Aber Achtung: In der Praxis wird die Luft bei einer Beschwerde schon sehr dünn für eine positive Bewertung. Die beste Chance habt ihr im Ergänzungsersuchen.
Manchmal stellt die FFG schon vor der Erstellung des Gutachtens eine Rückfrage. Dafür stehen in der Eingabemaske der Forschungsprämie in FinanzOnline bis zu 60.000 Zeichen zur Verfügung (nur Text, keine Beilagen). Wichtig: Das Eingabefenster ist nur innerhalb der Frist zur Beantwortung verfügbar. Wenn ihr diese Rückfrage bekommt, nutzt die Chance und beschreibt euer Projekt so detailliert wie möglich.
Wurde die Forschungsprämie nur für einzelne Projekte oder Projektteile abgelehnt, besteht die Möglichkeit, für die positiv bewerteten Teile eine Teilauszahlung zu beantragen.
So kann zumindest ein Teil der Prämie rasch gesichert werden.
Die meisten Ablehnungen lassen sich auf wenige Ursachen zurückführen:
Sind diese Kriterien nicht erfüllt, wird der Antrag abgelehnt.
Wenn eure Forschungsprämie abgelehnt wurde oder ihr unsicher seid, wie ein Einspruch sinnvoll aufgebaut werden kann, helfen wir euch gerne weiter.
Schreibt uns einfach an robert@startmatch.ai - wir geben euch gerne kostenlos unsere Einschätzung zu eurem konkreten Antrag.
Am 5. Februar haben wir unseren ersten Geburtstag gefeiert und die letzten 12 Monate hatten es in sich.
Wie bei jedem Startup war das erste Jahr eine echte Achterbahnfahrt. Wir haben viel ausprobiert, einiges verworfen und viel gelernt. Einige unserer Annahmen waren falsch und nicht jede Idee hat gezündet. Dafür wissen wir heute genau, was wir machen und wohin wir wollen.
Highlights der letzten 12 Monate:
Ein großes Danke an alle Kunden, Partner und Wegbegleiter, die uns im ersten Jahr unterstützt haben. Ohne euer Feedback, eure Geduld und euer Vertrauen wäre das nicht möglich gewesen.
What's next?
Für die nächsten 12 Monate stehen Wachstum und Expansion ganz oben auf der Agenda. Wir freuen uns darauf und arbeiten unablässig daran, dass ihr schnell und einfach an die Forschungsprämie kommt.
Wichtige News zu Förderungen in Österreich.
Praktika für Schüler:innen 2026
Geöffnet seit 26.01.2026 - Einreichfrist bis 31.12.2026
Mobilitätswende 2025/2 - Mobilitätssystem
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FORTE Ausschreibung 2025
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Expedition Zukunft START 2025/2
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Viel Erfolg bei euren Projekten!
Beste Grüße,
Robert & euer StartMatch Team 👋

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Die Europäische Kommission hat zwei neue Förderbekanntmachungen im Rahmen von Horizon Europe gestartet - mit einem Gesamtbudget von €307,3 Millionen für KI und digitale Schlüsseltechnologien.
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