Gefördert werden Innovationsvorhaben zur Stärkung des globalen Ozeanbeobachtungssystems (GOOS) unter IOC-UNESCO, mit Fokus auf Gebiete außerhalb nationaler Hoheitsgewalt, Polarregionen und Tiefsee. Vorhaben sollen Beobachtungsinfrastruktur ausbauen, Technologien (u.a. Sensoren, KI) mit der Industrie co-entwickeln und zur Interoperabilität von Daten für Klima- und Biodiversitätsdienste (u.a. Copernicus) beitragen. Zielgruppe sind Forschungskonsortien, öffentliche Stellen, europäische KMU und Technologieanbieter sowie maritime Industrie.
Forschungseinrichtungen, öffentliche Stellen, europäische KMU, Technologieanbieter, maritime Industrie und Dienstleistungsbetreiber, die an der Beobachtungs-Community des Global Ocean Observing System beteiligt sind. Internationale Organisationen sind ausnahmsweise förderfähig. Projekte mit satellitengestützter Erdbeobachtung müssen Copernicus und/oder Galileo/EGNOS nutzen; in-situ-Daten müssen über EMODnet nach FAIR-Prinzipien offen zugänglich gemacht werden.
Hoher Grad an technologischer Innovation & F&E erforderlichNicht rückzahlbarer Zuschuss im Rahmen einer Horizon Innovation Action, mit einem erwarteten Beitrag der EU von € 50 Mio. für ein einziges Vorhaben (ein Grant erwartet). Zusätzlich zur Finanzierung wird die Koordination mit Projekten des ESA FutureEO-Programms sowie mit internationalen Rahmenwerken (IOC-UNESCO, GOOS, G7-FSOI) unterstützt, inklusive Kompetenzaufbau, Schulung und Wissensaustausch.
Geplante Öffnung: 06.10.2026, Einreichfrist (einstufig): 16.02.2027. Status: offen. Entscheidung erfolgt im Rahmen des Standard-Evaluierungsverfahrens von Horizon Europe gemäß Annex F des Work Programme General Annexes.
Entitäten, die direkt oder indirekt von China oder einer in China ansässigen Rechtsperson kontrolliert werden, sind ausgeschlossen. Standardausschlüsse laut Horizon Europe Annex C gelten: Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, laufende Insolvenzverfahren, offene EU-Rückforderungsanordnungen.
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Robert Kopka
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