Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Experimentellen Entwicklung, die in eine offensive Geschäftsfeldstrategie eingebettet sind und zur nachhaltigen und/oder digitalen Transformation der Wirtschaft beitragen. Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen (KMU, Scaleups) sowie etablierte Technologieführer. Die Vorhaben müssen verwertbare Produkte oder Dienstleistungen hervorbringen.
Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen, insbesondere Scaleups, sowie etablierte Großunternehmen, die international aktiv sind und eine technologische Führungsposition anstreben oder innehaben. Das Programm ist offen für alle Branchen und Technologien. Ein spezielles Augenmerk liegt auf den österreichischen Stärkefeldern Automotive, Halbleiter sowie Lebenswissenschaften und Gesundheit.
Die maximale Förderhöhe beträgt € 3 Mio. pro Projekt. Die finanzielle Unterstützung erfolgt in der Regel als Finanzierungsmix aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen und Darlehen oder Haftungen. Die Förderquote für den Zuschuss beträgt bis zu 45 % der anerkennbaren Projektkosten (Großunternehmen 25 %, mittlere Unternehmen 35 %, kleine Unternehmen 45 %). Die Gesamtförderung kann bis zu 70 % betragen.
Das Programm ist aktuell geöffnet. Anträge können im Zeitraum vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2026 laufend über das eCall-System der FFG eingereicht werden. Die Bewertung erfolgt durch nationale und internationale Experten. Förderentscheidungen werden in sieben Beiratssitzungen pro Jahr getroffen, wobei die Geschäftsführung der FFG auf Basis der Empfehlung des Beirats entscheidet.
Ausgeschlossen sind Unternehmen in Schwierigkeiten. Kleinstunternehmen mit bis zu 9 Mitarbeitern sowie Unternehmen, die sich noch in der Gründungsphase befinden, stehen explizit nicht im Fokus der Ausschreibung und werden negativ bewertet. Reine Entwicklungsabteilungen internationaler Konzerne ohne strategische Kompetenzen in Österreich sind ebenfalls ausgeschlossen.
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Robert Kopka
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